Rezepte
Feuersuppe mit Wildfleisch
Wildhack und Schnitzelfleisch kommen in dieser herzhaften Feuersuppe zusammen. Paprika, Zwiebeln und Liebstöckel sorgen für kräftige Würze und eine angenehme Schärfe.
- Zubereitung 30 Min.
- Portionen 8
- Wildart Wildschwein
Zutaten für 8 Portionen
- 500 g Schnitzelfleisch
- 400 g Gehacktes vom Wild
- Zwiebeln
- Salz, Pfeffer
- Liebstöckel
- 2 rote Paprikaschoten
- 1 grüne Paprikaschote
- 1 Ananas
- 500 g Champignons
- 2 Gläser kleine Silberzwiebeln
- Ketchup
- 1 Flasche Chili-Soße
- 1 Flasche trockener Weißwein
- Petersilie
- Kalorien:
- 90-120 kcal
- Proteine:
- 9-12 g
- Fette:
- 3-5 g
- Kohlenhydrate:
- 4-6 g
Diese Daten sind Näherungswerte pro 100 g. Kaloriengehalt und Nährwert können je nach Rasse und Alter des Tieres sowie der Zubereitungsmethode variieren.
Gut zu wissen
Die Feuersuppe ist ein Rezept für große Runden: ein Topf, der auf dem Herd stehen bleibt und aus dem sich jeder nachschöpft. Zwei Sorten Fleisch geben ihr Struktur – das Hack zerfällt und bindet die Suppe, die Würfel bleiben als Biss erhalten. Wildhack entsteht aus den Abschnitten, die beim Zerlegen übrig bleiben, und ist deshalb meist günstiger als Rücken oder Keule. Bei Wald zu Tisch können Sie Wildfleisch kaufen, das aus nachhaltiger Jagd stammt und frisch verarbeitet wird.
Aus der Wildküche
Zubereitung Schritt für Schritt
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Fleisch und Zwiebeln anbraten
Das Schnitzelfleisch trocken tupfen und in mundgerechte Würfel schneiden, die Zwiebeln schälen und ebenfalls würfeln. Beides zusammen in einer großen, heißen Pfanne anbraten, dabei aber nicht zu viel auf einmal einlegen, weil sonst Wasser austritt und das Fleisch nur schmort. So lange braten, bis das Fleisch rundherum braun ist und die Zwiebeln glasig und an den Rändern goldgelb sind. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Liebstöckel würzen.
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Hackfleisch anbraten
Das Gehackte vom Wild in einer zweiten Pfanne separat anbraten und dabei mit einem Pfannenwender immer wieder zerteilen, damit keine großen Klumpen entstehen. Getrennt gebraten wird das Hack krümelig und braun, während es zusammen mit dem Schnitzelfleisch grau bleiben würde. Erst wenn die ausgetretene Flüssigkeit verdampft ist, setzt die Bräunung ein; es lohnt sich, so lange zu warten. Das Hack ist fertig, wenn es krümelig ist und deutlich nach Braten duftet.
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Alles in den Topf geben
Einen großen Topf bereitstellen und das angebratene Schnitzelfleisch mit den Zwiebeln sowie das Hackfleisch hineingeben. Den Bratensatz aus beiden Pfannen mit einem Löffel lösen und mit in den Topf geben, denn darin steckt viel Geschmack. Den Topf so groß wählen, dass später auch Gemüse und Flüssigkeit noch Platz finden. Alles einmal umrühren, damit sich Fleisch und Zwiebeln gleichmäßig verteilen.
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Gemüse zugeben
Die roten und die grüne Paprikaschote halbieren, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Ananas schälen, den harten Strunk herausschneiden und das Fruchtfleisch ebenfalls klein würfeln; die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Die Silberzwiebeln abgießen und zusammen mit dem übrigen Gemüse in den Topf geben. Alle Stücke möglichst gleich groß schneiden, damit sie später gleichmäßig garen.
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Suppe würzen
Mit Ketchup, Chili-Soße und Pfeffer nach Geschmack würzen und dabei in kleinen Portionen vorgehen. Nach jeder Zugabe umrühren und abschmecken, denn die Schärfe der Chili-Soße lässt sich später nicht mehr zurücknehmen. Die Suppe soll deutlich pikant, aber nicht brennend scharf sein und einen leicht süßlich-tomatigen Grundton haben. Der Geschmack rundet sich beim Köcheln noch, deshalb zunächst zurückhaltend würzen.
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Mit Weißwein köcheln
1 Flasche trockenen Weißwein dazugeben und alles einmal aufkochen lassen. Danach die Hitze zurücknehmen und die Suppe etwa 30 Minuten leicht köcheln lassen; die Oberfläche soll nur sanft blubbern und nicht sprudeln. Gelegentlich umrühren, damit nichts am Topfboden ansetzt. In dieser Zeit verliert der Wein seine Säurespitze und das Fleisch wird zart.
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Bestreuen und servieren
Die Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken; sie kommt erst am Ende dazu, damit Farbe und Aroma erhalten bleiben. Die Suppe vor dem Servieren noch einmal abschmecken und bei Bedarf nachwürzen. Anschließend in vorgewärmte Teller füllen und mit der gehackten Petersilie bestreuen. Sofort servieren, solange die Suppe heiß ist.
Noch besser genießen
Tipps & Beilagen
Die Suppe schmeckt am nächsten Tag runder, weil sich Schärfe und Süße ausgleichen. Dazu reicht frisches Bauernbrot oder Baguette; wer es milder mag, gibt weniger Chili-Soße zu und schmeckt erst am Ende ab.
Als Getränk passt ein kühles Pilsner.