Rezepte

Kurz gebratene Fasanenbrust mit Lavendel

Fasanenbrust wird kurz gebraten und mit Lavendel, Waldbeeren, Tomaten und gelber Paprika kombiniert. Grüne Pasta nimmt die fruchtig-würzigen Aromen des Gerichts besonders gut auf.

  • Zubereitung 35 Min.
  • Portionen 4
  • Wildart Fasan
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Wildrezept: Kurz gebratene Fasanenbrust mit Lavendel

Zutaten für 4 Portionen

  • 800 g Fasanenbrust
  • 1 Pk. grüne Nudeln (Tagliatelle oder Penne)
  • 250 g halbierte Kirschtomaten
  • 1 gewürfelte, gelbe Paprikaschote
  • 1 Bund frischer Lavendel
  • 1 TL Waldbeermarmelade
  • 100 g Parmesan am Stück
  • Salz, Pfeffer, Butter
Kalorien:
170-200 kcal
Proteine:
14-17 g
Fette:
5-8 g
Kohlenhydrate:
15-19 g

Diese Daten sind Näherungswerte pro 100 g. Kaloriengehalt und Nährwert können je nach Rasse und Alter des Tieres sowie der Zubereitungsmethode variieren.

Gut zu wissen

Fasanenbrust ist das zarteste Stück am Vogel und zugleich das empfindlichste: Sie hat kaum eingelagertes Fett und trocknet schneller aus als Geflügel aus der Zucht. Deshalb wird sie nur kurz gebraten und darf anschließend ruhen, bis sich der Saft wieder gleichmäßig verteilt hat. Lavendel klingt dazu ungewöhnlich, passt aber gut zum feinen, nur leicht wildigen Aroma des Fasans und zum Parmesan. Wenn Sie hochwertiges Wildfleisch kaufen, fragen Sie gezielt nach Fasanenbrust aus regionaler Jagd.

Aus der Wildküche

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Fasanenbrust anbraten

    Eine Pfanne mit Butter erhitzen und die Fasanenbrust zusammen mit einem Zweig Lavendel einlegen. Das Fleisch rundherum rösch anbraten, bis die Oberfläche goldbraun ist und der Lavendel deutlich zu duften beginnt. Danach salzen und auf einem Teller unabgedeckt ruhen lassen, damit die Kruste knusprig bleibt und sich der Saft im Fleisch verteilt. Fasan ist sehr mager, deshalb die Brust nicht länger als nötig in der Pfanne lassen.

  2. Nudeln kochen

    Reichlich Wasser in einem großen Topf salzen und sprudelnd zum Kochen bringen, dann die grünen Nudeln hineingeben. Nach Packungsangabe bissfest kochen und zu Beginn einmal umrühren, damit sie nicht zusammenkleben. Die Nudeln abgießen und kurz abtropfen lassen. Besser etwas zu fest als zu weich, denn sie dünsten später noch im Gemüse mit.

  3. Gemüse anbraten

    Die Butter in einer weiten Kasserolle bei mittlerer Hitze zerlaufen lassen, ohne dass sie braun wird. Die halbierten Kirschtomaten und die gewürfelte Paprika mit dem restlichen Lavendel und der Waldbeermarmelade darin anbraten, bis die Paprika weich wird und die Tomaten aufplatzen. Die Marmelade löst sich dabei auf und verbindet den austretenden Tomatensaft zu einem leichten Sud. Nun die Nudeln zufügen und offen andünsten, bis sie den Sud aufgenommen haben.

  4. Fasanenbrust tranchieren

    Die Fasanenbrust nach der Ruhezeit auf ein Brett legen und quer zur Faser in Scheiben tranchieren. Am Anschnitt lässt sich gut erkennen, wie weit das Fleisch bereits gegart ist. Die Scheiben je nach gewünschter Garstufe noch etwas in der Kasserolle mitdünsten lassen. Dabei nur wenig Hitze geben, denn Fasanenbrust wird schnell trocken und faserig.

  5. Anrichten und servieren

    Nudeln und Gemüse auf vorgewärmten tiefen Tellern anrichten und die Fasanenscheiben darauf verteilen. Mit etwas Lavendel garnieren und dabei sparsam bleiben, weil sein Aroma schnell dominant wird. Den Parmesan erst jetzt frisch über die Teller reiben und sofort servieren. Frisch geriebener Käse schmilzt auf der warmen Pasta und entfaltet mehr Aroma als vorgeriebener.

Noch besser genießen

Tipps & Beilagen

Lavendel dosiert einsetzen: Ein Zweig beim Braten und wenige Blüten im Gemüse reichen aus, sonst wird das Gericht seifig. Etwas Nudelwasser aufheben und beim Schwenken zugeben, damit sich Butter und Marmelade zu einer leichten Sauce verbinden.

Dazu passt ein trockener Grauburgunder.

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